Astronomie

Partielle Sonnenfinsternis vom 20. März 2015 


Event der Leibnizschule auf dem Nordplatz in Leipzig

Es beobachteten angemeldet während des Unterrichtes die Klassen

5b, 6b, 7a, 9c, 10a, 10b, 10c, 10d und Grundkurs spa12.
Dankeschön an die Lehrkräfte! Sie unterbrachen für die Finsternis ihren Unterricht.
Viele Interessierte kamen während der Pausen und in Freistunden hinzu, sogar Passanten.

Viele Fotos wurden mit Handys gemacht, auch durch's Okular am Teleskop.
Hier einige Beispiele:

Sonnenfinsternis – SOFI 2015 – was war das?

Der Mond schob sich vor die Sonne und bedeckte sie in Leipzig zu 73 %.
Wir standen in seinem Halbschatten. Die Kernschattenzone war „nur" 406 km
breit und befand sich ca. 2000 km weit nördlich von uns, im arktischen Atlantik.
Innerhalb von 2,06 Minuten raste der Kernschatten z.B. über die Färöer-Inseln.

Dies geschieht nur dann, wenn sich die Neumondposition gleichzeitig in der Erdbahnebene befindet. Also selten, da Mond- und Erdbahnebene gegeneinander
um 5° geneigt sind.

Eine SOFI ist genau genommen eine Sternbedeckung durch den Mond.

SOFI 2015 war die Nr. 61 des Saros-Zyklus 120

Aller 223 Mondumläufe(synodisch) = 6585,322 Sonnentage, d.h. aller 242 Monate (drakonitisch) = 6585,357 Sonnentage wiederholt sich eine SOFI dieses Zyklus,
also nach 18 Jahren, 11 Tagen & 8 Stunden. Allerdings immer am anderen Ort, da die Erde sich dreht (rotiert).

Der Saros-Zyklus 120 umfasst insgesamt 71 SOFIs. Er begann am 27. Mai 933 mit der ersten und wird am 7. Juli 2195 seiner letzten SOFI enden. Dabei wandern die SOFIs immer weiter nach Norden.

Am 3. September 2081 erleben wir in Europa - Deutschland SW-Ecke – die nächste totale SOFI. Sie entspricht einem anderen Zyklus - aber egal.
ALSO BLEIBT FIT UND GESUND!
Achtete auf euer Augenlicht und schaut nie ungeschützt in die Sonne.

Astro430. April 2014 / 22:00-24:00 Uhr Fockeberg in Leipzig

Dabei waren: Kursteilnehmer, Freundinnen und Freunde, Kinder fremder Leute, welche die Walpurgisnacht auf dem Berg feiern! !

Der Himmel war wolkenfrei aber kontrastarm, vom Stadtlicht aufgehellt. Noch vor Beginn der Beobachtung fällt die Teleskopelektronik aus: Sky Wacher 200/1200.

Venustransit 2012

dscn0060sWer das Glück hatte, live zu sehen und zu erleben, wie sich Sonne und Venus am Morgenhimmel begegneten, nahm sich nach einer kurzen Nacht Zeit zum Innehalten und Staunen.


Verstand und Fantasie wurden bei dem Anblick beflügelt. Die Teilnehmer der Beobachtung sahen die Weltkugel der Venus - durchaus vergleichbar mit der Größe unserer Erde - vor unserem Stern, der Sonne, langsam vorbeiziehen.
Über den Dächern Leipzigs, auf dem Schulturm der "Leibniz" beobachteten Phillipp, Jannik, Paul G. und Paul S. gemeinsam mit Hr. Dr. Helbig, Hr. Lehmeyer und Hr. Schmidt dieses in unserer Lebenszeit letztmalige Himmelsereignis.


Wie auf einem gigantischen Karussell sahen wir die Bewegung unseres Nachbarplaneten Venus im Tempo des großen Zeigers einer Taschenuhr vor der Sonnenscheibe entlanglaufen. In diesen Momenten nahmen wir auch die Drehung der Erde, die sich im Aufstieg der Sonne widerspiegelte, fühlbar wahr. 


Danke Venus, danke Sonne bis zum Wiedersehen in dieser Paarung im Dezember 2117.

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