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Schon gewusst, dass ...

... die Körperoberfläche eines Erwachsenen etwa 2 Quadratmeter groß ist ?
... für eine Mittagsmahlzeit in unserem Mund etwa 0,5 Liter Mundspeichel gebildet werden ?
... das kleinste Insekt 0,2 mm groß ist und Zwergwespe heißt ?
... aus 1 Bakterium während eines halben Tages unter optimalen Bedingungen 68.719.476.736 Bakterien entstehen können ?
... das Erbgut des Menschen nach heutigen Erkenntnissen zu 98,76% mit dem des Schimpansen übereinstimmt ?

Wie ist es eigentlich als Schüler/Schülerin mit der Universität an einem wissenschaftlichen Projekt zusammenzuarbeiten?

Unsere Schule wurde zusammen mit dem Kepler-Gymnasium und dem Humboldt-Gymnasium aus Leipzig ausgewählt, um an einer wissenschaftlichen Studie mitzuwirken. Mitgewirkt haben unter anderem der Bio-Leistungskurs mit Frau Loschke und die beiden Grundkurse. Jetzt fragt sich der ein oder andere bestimmt, wie man überhaupt bei so einem wichtigen Projekt vorgeht und welche Erfahrungen uns dieses Projekt für unsere Zukunft offenbart hat.

Angefangen hat es mit jeweils 5 mal 90 Minuten Unterricht mit Dirk Binder, welcher am Kepler- Gymnasium selber unterrichtet und Julia Seibert, die im UFZ (Leipziger KUBUS, Helmholz-Zentrum für Umweltforschung) arbeitet. In den folgenden Unterrichtsstunden arbeitete Herr Binder mit uns zusammen am Begriff „Biodiversität“ und weckte, zumindest bei dem Großteil der Mitwirkenden, ein stets wachsendes Interesse bezüglich des Themas. Aber das war längst nicht alles!!! Am Ende des Schuljahres 2018/2019 bekamen wir in der letzten Schulwoche noch einmal Besuch von Julia Seibert und Dirk Binder, einschließlich mehrerer Studenten/innen, die mit uns für 2 Tage zusammen arbeiteten. Aber wie lief das jetzt genau ab? Wir, also die Schüler der 3 Biologie-Kurse, haben sich in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe wurde ein/e Student/in zugeteilt, die mit ihrer Gruppe verschiedene Standorte erkundet haben. Eine Gruppe musste den Palmengarten analysieren, eine andere den Johannespark, bis hin zum Cospudener See. An den jeweiligen Standorten haben wir verschiedene Bereiche erkundschaftet, sei es die Lichtintensität oder die Artenvielfalt bezüglich Flora und Fauna oder die Durchschnittstemperatur. Unsere Ergebnisse haben wir dann am Nachmittag mithilfe besonderer Computerprogramme zusammengetragen und sie letztendlich auf einem Plakat zusammengestellt. Und das soll eine wissenschaftliche Arbeit sein?! Nein! Es ging noch weiter. Als wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse präsentiert haben, wurden wir gefragt, wer denn Lust und Zeit hätte, um die Ergebnisse bei einer Internationalen Messe vorzutragen. Es stellten sich Maria Gottselig, Martin Kirchberg, Elisabeth Sinowjewa, Keana Hoeche, Victoria Doktor, Elisabeth Alpatskaja, Mathilde Reinhardt und Christian Hartung zur Verfügung. Am Montag, dem 26.08.2019 hatten wir noch einmal einen exklusiven Tag mit all den Studenten/innen aus unterschiedlichster Herkunft, mit denen wir zusammen 2 große Poster, ausgehend von unseren kleineren Plakaten, gestalteten. Natürlich alles auf Englisch! Desweiteren bekamen wir noch Tipps für die kommende Messe am 29.08.2019 und unterhielten uns mit den Studenten/innen. Am Donnerstag, dem 29. August war es dann soweit. Wir trafen uns vor dem UFZ und hörten uns etliche Vorträge von internationalen Teilnehmern an, die sich auch mit unserem Thema beschäftigt haben, allerdings auf unterschiedlichen Kontinenten und Länder. Abends haben wir unsere Poster denjenigen vorgestellt, die an unserem Stand vorbeigekommen sind. Wir waren alle sprachlos. Wann hat denn ein/e Schüler/in solch eine Gelegenheit? Bis halb 10 waren wir im UFZ und haben uns, nachdem wir fertig waren, mit anderen Personen unterhalten.

Was nehmen wir mit?

Es war insofern eine riesige Chance und Gelegenheit, bei einem solch internationalem Event teilnehmen zu dürfen, da man als Schüler Einblick hinter die Kulissen eines wissenschaftlichen Projektes bekommen hat. Zudem merkt man am eigenen Leib, dass Englisch eine der wichtigsten Sprachen der Welt ist. Bei all dem kann man wirklich nur sagen: wenn es noch einmal ein solches Projekt gibt, seid von Anfang an dabei und gebt 100%, egal ob andere Schüler dazu weniger Lust haben. Wir können nur sagen, dass es eine vermutlich einzigartige Chance war bei IDIV mitzuwirken, und wer weiß, vielleicht war es die einzige Gelegenheit in unserem Leben. Aber wir haben mitgemacht und ein völlig neuen, interessanten Einblick bezüglich einer wissenschaftlichen Arbeit bekommen.

What exactly is it like for a highschooler to work together with a university on a real scientific project? Our school was chosen, alongside other grammar schools from Leipzig, to work on a scientific study with iDiV. In our school specifically the advanced course in biology and two other basic courses got to work together. Now you would ask yourself, how do you operate on such an important project and what kind of experience can it offer us for our future. It started out with five 90-minute courses together with Dirk Binder, a teacher from the Keppler grammar school and Julia Siebert who works for the UFZ (KUBUS Leipzig, Helmholz-centre for environmental research). In the following courses, Dirk Binder taught us everything regarding the topic of biodiversity and managed to spark interest in a big part of those involved. But thats not all! At the end of grade 11 (2018/2019), we got visited by Herr Binder and Julia Sieber as well as a group of students and scientists who completed a two-day project with us. But how exactly did that go down? We were divided into different groups and each group was assigned with one student. Those lead the projects where we got to explore different nature sites. One group got to analyze the so called “palm-tree-garden”, another the Johannespark and even the Cospudner lake. At the different locations we were provided with tools to explore many of their peculiarities, for example the light intensity, the diversity of the local flora and fauna or the average temperature at said locations. Later in the afternoon we evaluated our findings with the help of specialized computerprogramms and depicted everything on posters which we designed ourselves. Is this as scientific as it gets? No! Our work continues. After each group presented their results, we were asked if there would be anybody interested to represent our project at an international conference. Maria Gottselig, Martin Kirchberg, Elisabeth Sinowjewa, Keana Hoeche, Victoria Doktor, Elisabeth Alpatskaja, Mathilde Reinhardt and Christian Hartung volunteered to take our work one step further. On monday the 26. of august 2019 we once again got together with all the students from all over the world and designed two new posters combining all our results from before. Of course in english for our international audience. The students prepared us for the coming conference on the 29. and we got to talk to them about their jobs and experiences. And then the day has finally come! We met at the UFZ where we attended many different presentations from people who dealt with similar topics as we did but now on a global scale. Later in the day we got to present our fruitful work to those who visited our booth. We were speechless! When do you ever get to have such an overwhelming experience? We stayed at the UFZ till half past nine and got to have many interesting conversations with many of the scientists present.
 
What did we get from this opportunity?
We were given a chance to look behind the curtain of real scientific work and even got to be part of a whole different study on its own. In addition to that we got to see how important the english language actually is. The only thing left to say is that if there should ever be a chance for anybody to be a part of a similar project, get involved even if others would look down on you. Now we can say that we had a once in a lifetime chance to work together with iDiV and were given one-of-a-kind insight into a real life scientific study.
 

 

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